Jetzt CDU Mitglied werden und tolle Vorteile genießen!!

Während die anderen Parteien mit verkrusteten Strukturen kämpfen, hat die CDU schon lange den Sprung zur modernen Servicepartei geschafft. CDU Vorteilskarte
Mit der Mitgliedschaft bei Ihrer konservativen Dienstleistungspartei im Bundestag erhalten Sie nicht nur ein schnödes Parteibuch – sondern auch die neue CDU-Vorteilskarte.

Neben günstigen Versicherungstarifen (Top-Partner AXA) können Sie auch viele andere Vorteile in Anspruch nehmen:

  • super Betreuungsgeld statt Sozi-Kita-Platz
  • + 0,5 Promille höhere Toleranzgrenze bei Saufen und Autofahren
  • günstiger Rest-Atomstrom
  • gratis Peer-Steinbrück-Dart-Scheibe
  • Telefon-Hotline bei Problemen mit Massenmedien
  • Flatrate im Puff (jeden CDU-Dienstag)
  • 20% auf Tiernahrung

Unternehmen, die besondere Aktionen für CDU-Mitglieder anbieten, sind im Regelfall durch die CDU-Vorteilspartner-Plakette gekennzeichnet. Fragen Sie aber sicherheitshalber bei jedem Einkauf oder Vertragsabschluss nach, ob Sie mit ihrer Mitgliedschaft nicht Rabatte bekommen können.

Nachtrag 30.10.:

Die SPD zeigt sich empört. “Wir werden hier als altbackene Partei dargestellt, dabei bemühen auch wir uns als moderne Arbeiterpartei selbstverständlich unseren Mitgliedern Preisvorteile, Spezialangebote und Rabatte bei einem ganzen Netz aus Partnerfirmen zu verschaffen,” heißt es aus der Bundestagsfraktion.
Selbst die Grünen versuchen ihrer Basis Vergünstigungen bei ökologischen Partnern wie der DB zu verschaffen. Ab 2020 sollen Grünen-Mitglieder um 5% günstiger in den Stuttgarter Hauptbahnhof einfahren können.

Bildquellen: amtliches Werk, gemeinfrei; Armin Linnartz, cc

Das Elephant-Notfallhandbuch gegen Telefonterror

Kennen Sie das? Die Arbeit ist getan. Sie checken gerade in der Redaktion nochmal Ihre Lieblings-Pornoseite, da klingelt plötzlich das Telefon. Am anderen Ende aufgebrachte Konservative (bayrische Pressesprecher, Bundespräsidenten), die Sie zu ordinären Handlungen zwingen wollen.

Das muss nicht sein. Wir zeigen wie man seine Pressefreiheit schützt, ohne die Hand aus der Hose nehmen zu müssen. So reagieren Sie souverän, wenn der konservative Pöbel plötzlich in Ihre Hörmuschel brüllt:

  • Legen Sie den Hörer in einen Kochtopf (mindestens acht Liter) und feuern Sie mit Ihrer Flinte eine Ladung Schrot darauf.
  • Bleiben Sie freundlich und nehmen Sie das Gespräch auf Band auf. Brennen Sie die Aufnahme auf CD und versuchen Sie diese den nordrhein-westfälischen Finanzbehörden zu verkaufen
  • Nehmen Sie nur ab, wenn Sie Ihre Trillerpfeife zur Hand haben
  • Lassen Sie den Hals verschwinden, stellen sie Ihre Stimme tiefer und geben Sie sich als F.J. Strauß aus – selbst ein Seehofer sollte nun den Schwanz einziehen
  • Sollte der Pressesprecher Wolgang Schäubles am Telefon sein, stellen Sie auf Lautsprecher und weisen Sie ihn vor allen zurecht.

Bildquelle: Chris Campbell, cc

Land der Stiere, Land der Dosen

Nach den letzten Erfolgen in der Raum und Luftfahrt strebt Red Bull jetzt offenbar ein Engagement in einem ganz neuen Feld an. Der Politik.

Der Getränkehersteller soll schon länger Sponsoringtätigkeiten außerhalb des Sport- und Eventbereichs planen, wie man unter vorgehaltener Hand aus Fuschl am See hört. Ein politisches Engangement sei der optimale Weg um die Marke noch bekannter zu machen. Deshalb will man die Red Bull Party Österreich (RBP) gründen.
“In einem Land in dem Politik und Wirtschaft so eng verbunden sind und “Sponsoring” von einzelnen Politikern so weit verbreitet sind wie in Österreich, ist das offizelle Parteisponsoring der nächste logische Schritt”, sagt auch der Wiener PR-Berater A. Genda.

Finanziell bleibt das Risiko überschaubar. Die 100 Millionen, die andere in den Neuaufbau eigener Parteien stecken wollen, sind weniger als das Budget, das man Jahr für Jahr in eines der zwei Formel-1-Teams steckt. Und während allein Formel1-Star Sebastian Vettel 16 Millionen im Jahr verdient, soll man in Österreich ja Politiker bereits für 15.000 im Monat locken können.

Neben Privatisierung will die RBP auch, dass staatliche Einrichtungen in Zukunft von Unternehmen gesponsert werden können. Als Prestigeprojekt wird die Umbennung der Republik Österreich zu Red Bull Österreich gehandelt. Sollte dies verfassungsrechtlich so nicht möglich sein, soll der Name zumindest in RB (Republikbund) Österreich geändert werden.

Mit ServusTV und dem Red Bulletin Verlag besitzt man auch schon die Basis für einen berlusconieskes Medienimperium. Und dass andere Medien der Marketingmaschine Red Bull aus der Hand fressen, hat jüngst das Stratos-Projekt gezeigt.
Eine Propagandakampagne für die RBP könnte also ohne Probleme jederzeit gestartet werden.

Skandal! Griechen immer fauler

In Griechenland geht’s immer irrer zu: kein Geld und keine Spur von Besserung, aber dafür ein handfester Skandal! Die Griechen sind sogar zu faul zum Demonstrieren – nur 50.000 protestierten gegen den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und nur die wenigsten machten sich die Mühe und holten die Nazi-Flaggen raus.